DCS EH-36SS Manuale Utente Pagina 93

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V. Diskussion
81
Einbringung des Fadens. MR-angiographisch war jedoch kein Gefäßverschluss zu
erkennen. Bei einer genauen Betrachtung der T2-gewichteten Bildgebungen und der
TTC-gefärbten Gehirne zeigten sich kleine Läsionen, die im Stromgebiet der A.
choroidea anterior, nicht jedoch im Versorgungsgebiet der A. cerebri media lokalisiert
waren. Es lässt sich schlussfolgern, dass bei diesen speziellen Tieren der Okkluder
nicht tief genug in die A. carotis interna eingeführt wurde, so dass die Spitze des
Fadens die A. choroidea anterior, die ihren Ursprung im intrakraniellen Anteil der A.
carotis interna hat, und nicht die A. cerebri media okkludierte.
68,94
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Fehlen jeglicher klinischer
neurologischer Defizite darauf hindeutet, dass das Model bei der Okklusion der A.
cerebri media fehlgeschlagen ist. Das Vorhandensein neurologischer Defizite ist
dagegen alleine kein Beweis für eine erfolgreiche Okklusion der A. cerebri media,
sondern muss durch zusätzliche Methoden, wie die MR-Angiographie nachgewiesen
werden.
Die time-of-flight Angiographie ermöglicht die nicht-invasive Darstellung des
intrakraniellen Gefäßstatus bei Nagetieren ohne Verwendung von Kontrastmitteln
und das Verfahren kann beliebig häufig wiederholt werden, wobei es die
Dokumentation der erfolgreichen A. cerebri media-Okklusion und Reperfusion
ermöglicht.
16,130
Eine weitere typische Komplikation des Fadenmodels ist die subarachnoidale
Hämorrhagie, die durch eine Perforation des intrakraniellen Anteils der A. carotis
interna oder der A. cerebri anterior hervorgerufen wird.
50,53,142,165
Diese Komplikation
wurde durch die postmortale Untersuchung bei einem von 11 Tieren in Gruppe I (9%)
und bei zwei von 15 Tieren in der Gruppe II (13%) nachgewiesen.
Subarachnoidalblutungen können zu schwerwiegenden Nebenwirkungen wie
Vasospasmen und intrazerebralen Hämatomen führen, die die Ergebnisse
experimenteller Schlaganfallstudien beeinflussen. Frühere Studien zeigten, dass die
Verwendung eines Laser-Dopplers das Auftreten von subarachnoidalen
Hämorrhagien reduzieren kann.
142,165
In der vorliegenden Studie wurde kein einziger
Fall einer subarachnoidalen Hämorrhagie bei den Tieren dokumentiert, die der
Makrosphärengruppe (Gruppe III) angehörten. Daher scheinen
Subarachnoidalblutungen eine seltene bis nicht auftretende Komplikation dieses
Modells zu sein.
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