
IV. Ergebnisse
65
0
10
20
30
40
50
60
0 10203040506070
MRT (%)
TTC (%)
Abb.33: Korrelation der anhand der TTC-Färbung und der MRT-Bildgebung
quantifizierten Läsionsvolumina. Der Korrelationskoeffizient betrug r =0,84 (p<0,01)
2.2.5. Modellversagerquote und Fehlerquellen
Im Verlauf dieser Studie mussten 7 Tiere aufgrund unterschiedlicher Komplikationen
ausgeschlossen und ersetzt werden: Zwei Ratten (ein Tier in Gruppe II und eines in
Gruppe III) zeigten 3 Stunden nach Ischämieinduktion keine neurologischen Defizite.
Mit Hilfe der TTC-Färbung nach 24 Stunden konnte keine fokale zerebrale Ischämie
nachgewiesen werden. In der postmortalen Inspektion zeigte sich bei einem Tier in
der Makrosphärengruppe eine anatomische Variante mit einem doppelt angelegten
A. cerebri media-Hauptstamm. Hier wurde nur der proximale Anteil verschlossen.
Eine Perfusion des MCA-Versorgungsgebietes erfolgte über den distalen
Hauptstamm („Crossflow“ von der Gegenseite).
MCA
ICA
ACA
MCA
ICA
ACA
Abb.34: Doppelt angelegter A. cerebri media-Hauptstamm (Normvariante) als
mögliche Fehlerquelle des Makrosphärenmodells: Die Makrosphären blockierten
lediglich den proximalen, nicht jedoch den distalen Anteil des MCA-Hauptstamms.
Klinisch: Normalbefund. Kein Infarktnachweis in der TTC-Färbung.
MCA=A. cerebri media; ICA=A. carotis interna; ACA=A. cerebri anterior
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