DCS EH-36SS Manuale Utente Pagina 100

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dass in dieser Zeit noch keine Messungen stattfinden können. Die hyperakute Phase
der fokalen zerebralen Ischämie stellt somit eine Lücke in der Datenerhebung dar.
Ferner war ein direkter „pixel-by-pixel“-Vergleich der prä- und postischämischen
Bilder nicht möglich, da die Tiere nach der Baseline-Bildgebung zur
Ischämieinduktion wieder aus dem Kernspintomographen entfernt werden mussten.
Diese Probleme können nur durch eine Schlaganfallinduktion innerhalb des
Kernspintomographen (sog. „in-bore“ Okklusion) umgangen werden. Nur mit dieser
Technik ist es möglich, MRT-Studien in der hyperakuten Phase des experimentellen
Schlaganfalls durchzuführen.
84,92,135
Bisher wurden weltweit lediglich 5 in-bore Experimente publiziert, die alle auf
Modifikationen des bekannten Fadenokklusionsmodells beruhten.
67,84,92,134,135
Bei
dieser Technik wurde die Okklusion der A. cerebri media durch eine retrograde
Insertion eines Monofilaments in die A. carotis interna vorgenommen. Der Faden
wurde dabei so weit vorgeschoben, bis sich die Spitze in der A. cerebri anterior
befand und somit den Blutfluss zur A. cerebri media blockierte. Da die Distanz
zwischen der Karotisbifurkation und dem Ursprung der A. cerebri media von Tier zu
Tier variiert, ist die optimale Einführtiefe des Okkluders schwer zu definieren.
Perforationen der basalen zerebralen Arterien traten bei dieser Technik häufig auf.
Ebenso häufig blieb ein Verschluss der A. cerebri media aus, wenn der Okkluder
nicht ausreichend tief eingeführt wurde. In Studien, bei denen eine definierte
Eindringtiefe verwendet wurde, lag die Fehlerrate des Modells zwischen 26 und
30%.
84,134
Kohno et al demonstrierten, dass ein simultanes EEG-Monitoring das
Risiko von Gefäßperforationen von 30% auf 5% verringern kann.
84
Allerdings ist die
Manipulation von EEG-Elektroden innerhalb des Magnetfeldes eines
Kernspintomographen nicht unproblematisch. Eine akzeptable Erfolgsrate von 88%
wurde von Li et al. berichtet.
92
In dieser Studie wurde der Faden – ähnlich wie bei der
Anwendung außerhalb des Magneten- so tief eingeführt, bis ein leichter elastischer
Widerstand zu spüren war, der das Eindringen des Okkluder in die A. cerebri anterior
anzeigte. Mit dieser Technik wurde eine erfolgreiche Okklusion der A. cerebri media
bei 76% der Tiere bei dem ersten Versuch beschrieben. Bei den übrigen Tieren
wurden maximal 3 weitere Versuche durchgeführt, um den Okkluder in die richtige
Position zu bringen. Obwohl die Erfolgsrate insgesamt bei 88% lag und somit
vergleichbar ist mit der Erfolgsrate der A. cerebri media-Okklusion außerhalb des
Kernspintomographen (92%), hat diese Technik ihre Limitationen: Erstens ist diese
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