
50 III. Material und Methoden
2.3. Experiment III: Verschluss der A. cerebri media innerhalb des
Kernspintomographen („In-bore-Okklusion“)
2.3.1. Ziel
Durch dieses Experiment sollte gezeigt werden, inwieweit sich das
Makrosphärenmodell zur so genannten In-bore-Okklusion, d.h. zum Verschluss der
A. cerebri media innerhalb des Kernspintomographen eignet. Ferner sollte die
Ausbreitung des vasogenen und des zytotoxischen Hirnödems innerhalb der ersten
Minuten des Hirninfarkts untersucht werden.
2.3.2. Versuchsgruppeneinteilung
Neun Tiere wurden einem Verschluss der A. cerebri media mit dem
Makrosphärenmodell unterzogen. Ergänzend wurde eine Kontrollgruppe von fünf
Tieren in der gleichen Weise operiert, allerdings wurden keine Makrosphären,
sondern nur heparinisierte Kochsalzlösung eingespült (sham-procedure).
2.3.3. Studienablauf
In dieser Studie wurde ein modifiziertes Makrosphärenmodell verwendet. Dabei
wurde die rechte A. carotis communis und die A. carotis externa an ihrem Ursprung
aus der A. carotis communis permanent ligiert. Nach dem Schließen der temporären
Ligatur der A. carotis interna wurde die A. carotis communis arteriotomiert. In diese
Arterie wurde nun ein Katheter (Innendurchmesser: 0,58mm, Außendurchmesser:
0,965mm), der zuvor mit heparinisierter 0,9%iger Kochsalzlösung und 6
Makrosphären gefüllt wurde, tief in die A. carotis interna eingeführt und bis rostral
des A/jointfilesconvert/471483/bgangs der A. pterygopalatina vorgeschoben, wo er dann mit mehreren
Ligaturen fixiert wurde. Im Anschluss erfolgten das Entfernen aller transienten
Zeit
Narkose
OP
0
Positionierung
im MRT
MCAO
95min
5h
MRT-
Baseline-
messungen
50min
4 diffusionsgewichtete
Bildgebungen, 1 T2-
gewichtete Bildgebung
1.Satz:
2.Satz
3.Satz 4.Satz
140min 180min
Klinische
Beurteilung,
Temperatur-
messung
Tötung;
Gewebe-
aufbereitung
Abb.23: Studienablau
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