
42 III. Material und Methoden
Dehydrogenase und der mitochondrialen Enzyme mit dem Tod der Zelle erlischt und
so dieses Gewebe ungefärbt bleibt. Dadurch grenzt sich das gesunde Gewebe klar
vom abnormalen Gewebe ab.
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Zur Färbung des Hirngewebes wurde eine 2%ige-Lösung von 2,3,4,-
Triphenyltetrazolium-Chlorid hergestellt, die bei einer Temperatur von 37°C
angesetzt wurde. Die sechs frischen Hirnpräparate (Dicke: 2mm) wurden in dieser
Lösung für ca. 15 Minuten bei einer Temperatur von 37°C inkubiert und anschließend
in 10%iger Formalinlösung (Roti
Histofix) fixiert und bei +4°C aufbewahrt.
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1.7.3. Computergestützte Planimetrie
Die fixierten Präparate wurden mit einem Computer-Scanner (ScanJet 3400C,
Hewlett Packard
, Deutschland; Auflösung 600x600dpi) digitalisiert.
Die ungefärbten Gebiete der fixierten Gehirnschichten wurden als Infarktgebiete
definiert. Unter Verwendung einer Bildanalyse-Software (Image J 1,25s; National
Institutes of Health, USA) wurde die Größe der beiden Hemisphären und der
kortikalen und subkortikalen Infarktanteile für jeden coronaren Schnitt planimetriert.
Der prozentuale Anteil des Läsionsvolumens (%HLV) wurde berechnet und für den
raumfordernden Effekt des Hirnödems korrigiert. Dazu wurde folgende Formel
verwendet: %HLV=LV / HV
i
, wobei LV das direkte Läsionsvolumen und HV
i
das
ipsilaterale Hemisphärenvolumen darstellt. Beide Volumina wurden durch eine
Multiplikation aller Schichten mit 2mm (Schichtdicke) und einer anschließenden
Addition errechnet. Kortikales und subkortikales hemisphärales Läsionsvolumen
wurden in gleicher Weise berechnet. Infarkte des Hypothalmus waren auf diesen
Präparaten leicht erkennbar (vergl. Abb.17).
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Die Messungen der Infarktgrößen und
das Vorliegen eines Hypothalamusschadens erfolgten durch einen Untersucher, der
für die Randomisierung der Versuchstiere und die klinischen Befunde geblindet war.
Abb.17: TTC-Färbung; die weißen, ungefärbten Gebiete zeigen das Infarktareal
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