DCS EH-36SS Manuale Utente Pagina 83

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IV. Ergebnisse
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3.5. Klinisch-neurologischer Befund
Fünf Stunden nach der Injektion der Makrosphären hatten sich die Tiere vollständig
von der Narkose erholt. Acht von neun Tieren entwickelten eine hochgradige
linksseitige Hemiparese mit einem klinisch-neurologischen Score zwischen 1 und 3
(Median: 3). Dabei lag ein Mittelwert von 2.3 mit einer Standardabweichung von ± 0,5
vor.
Das Tier ohne ischämische Läsion und die Kontrolltiere zeigten keine neurologischen
Defizite.
3.6. Histopathologische Befunde
Während der Autopsie konnten intrakranielle Blutungskomplikationen
ausgeschlossen werden. Die Inspektion der basalen Hirnarterien zeigte bei 8 von 9
Tieren einen direkten oder funktionellen Verschluss des A. cerebri media-
Hauptstammes (direkte Verlagerung des M1-Segments oder aller Zuflüsse). Bei
einem Tier zeigte sich eine anatomische Variante mit einem doppelt angelegten A.
cerebri media-Hauptstamm. Bei diesem Tier blockierten die Makrosphären lediglich
den proximalen, jedoch nicht den distalen Anteil des A. cerebri media-
Hauptstammes. Die A. cerebri media konnte daher über die A. cerebri anterior der
Gegenseite perfundiert werden. Dieses Tier zeigte keine neurologischen Ausfälle,
keinen Hirninfarkt in der MR-Bildgebung, normale T2-Relaxationszeiten und ADC-
Werte und wurde daher als „Modellversager“ von der weiteren statistischen Analyse
ausgeschlossen.
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Abb.41: Doppelt angelegter A. cerebri media-Hauptstamm als Normvariante (A:Foto,
B:Schemazeichnung). Die Makrosphären blockieren lediglich den proximalen Hauptstamm. Ein
“Crossflow” aus der contralateralen A. carotis über die A. communis anterior versorgt die A. cerebri
media. Dieses Tier entwickelte keinen Hirninfarkt.
1. A. cerebri media -
auptstamm
2. A. cerebri media-
Hauptstamm
2. A. cerebri media-
Hauptstamm
1. A. cerebri media-
Hauptstamm
„cross-flow“
rechte A. cerebri
anterior
linke A. cerebri
anterior
A
B
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