DCS EH-36SS Manuale Utente Pagina 34

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22 II. Literaturübersicht
5.1.5. Arachidonat-induziertes-Thrombose-Modell
Dieses Mikroembolisationsmodell wurde 1975 von Furlow und Bass eingeführt.
48
Bei diesem Modell werden die A. carotis communis und die A. carotis externa
dargestellt und die Äste der A. carotis externa und A. carotis interna ligiert. Durch
eine Arteriotomie wird ein Polyethylenkatheter via A. carotis communis in die A.
carotis interna eingeführt. Über den so implantierten Katheter wird eine Arachidonat-
Lösung injiziert, was zu einer lokalen Thrombose führt.
48
Dieses Modell gelangt aufgrund der unphysiologischen Vorgehensweise
(intraarterielle Injektion von Arachidonat in die hirnversorgenden Arterien)
gegenwärtig kaum zur Anwendung.
73,160
5.2. Nicht-Endovaskuläre Modelle
Bei der Anwendung der meisten nicht-endovaskulären Modelle wird eine Kraniotomie
durchgeführt. Diese Techniken sind im Vergleich zu den endovaskulären Modellen
grundsätzlich invasiver und beeinflussen wegen der Eröffnung der Schädelkalotte
den intrakraniellen Druck, die Blut-Hirn-Schranke und die lokale Gehirntemperatur.
28
Ein weiterer Nachteil aller nicht-endovaskulären Modelle liegt in der Möglichkeit der
Verletzung der Kortexoberfläche und den bei Eröffnung der Dura mater nicht zu
vermeidenden geringen subarachnoidalen Blutungen.
62
5.2.1. Photothrombosemodell
Dieses Modell wurde zuerst von Watson et al
162
1985 beschrieben.
Die Tiere werden zunächst in einem Stereotaxiegerät platziert. Es folgt eine
Mittellinieninzisur der dorsalen Kopfhaut auf einer Länge von ca. 1,5cm. Im
Anschluss wird ein Katheter in die V. femoralis eingeführt und Bengale Rose-Lösung
(typischerweise 20mg/kg) Minuten infundiert. Danach wird die A. cerebri media für
etwa 20 Minuten mit einer faseroptischen Lichtquelle mit einer Intensität von 560nm
bestrahlt. Durch diese Bestrahlung kommt es zu einer photochemischen Reaktion mit
dem intravaskulären Bengale Rose, die zu einer lokalen Thrombose führt. Der
resultierende Gefäßverschluss führt zu gut reproduzierbaren Hirninfarkten.
162
Von diesem Modell existieren zahlreiche Modifikationen.
32,62,102,127,162,163,168
Neben den üblichen aus der Kraniotomie resultierenden Nachteilen wird dieses
Modell wegen der Möglichkeit der Thrombose der ebenfalls im Bestrahlungsfeld
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