DCS EH-36SS Manuale Utente Pagina 36

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24 II. Literaturübersicht
5.2.5. Okklusion mittels Kauterisierung
Dieses Modell zur Infarktinduktion wurde von Bederson et al
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entwickelt.
Nach einer subtemporalen Kraniotomie werden der Hauptstamm der A. cerebri
media und die im Umkreis von 2 bis 3 mm a/jointfilesconvert/471483/bgehenden Äste elektrisch
kauterisiert.
11,21,110,154,158
Die Vor- und Nachteile dieses Modells entsprechen denen des Clip-Modells.
Zusätzlich werden durch die Kauterisierung thermische und elektrische
Schädigungen des Cortex verursacht.
11
6. Die Kernspintomographie an der Ratte
6.1. Physikalische Grundlagen
Moderne Kernspintomographen verfügen über ein starkes und möglichst homogenes
Magnetfeld (bei klinischen Anwendungen üblicherweise zwischen 0,5-1,5 Tesla, für
experimentelle Anwendungen bis über 10 Tesla). Dadurch richten sich die im
Gewebe befindlichen paramagnetischen Atomkerne mit ungerader Protonenzahl
(H+-Kerne) nach den Feldlinien aus und rotieren um diese Feldlinien. Diese Rotation
wird auch als Präzession bezeichnet und erfolgt mit einer bestimmten Frequenz, die
von der Stärke des äußeren Magnetfeldes abhängig ist (sog. Larmor-Frequenz).
Wird nun elektromagnetische Strahlung der Larmor-Frequenz in Form kurzer
Hochfrequenzimpulse (HF-Impulse) quer zu den Feldlinien des äußeren
Magnetfeldes eingestrahlt, können die Protonen die elektromagnetischen Wellen
absorbieren und werden angeregt. Dabei gehen sie vom parallelen in den
energiereicheren antiparallelen Zustand über, und die Präzession im
Protonenkollektiv wird synchronisiert. Daraus resultiert eine messbare
Quermagnetisierung, die letztendlich für das MRT-Signal verantwortlich ist. Nach
dem Abschalten des Hochfrequenzimpulses kehren die Kerne in ihre energieärmere
Ausgangslage zurück und geben die ursprünglich absorbierte elektromagnetische
Strahlung als Radiowelle der Larmor-Frequenz, die mit einer Antenne als
Radioimpulse empfangen werden können, wieder ab (Relaxation). Durch den Einsatz
von Magnetfeldgradienten ist eine räumliche Zuordnung (Frequenz- und
Phasenkodierung) möglich, so dass mit aufwendigen Rechenverfahren
(Fouriertransformation) die Schnittbilder kalkuliert werden können.
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