
III. Material und Methoden
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Fehlende Okklusion des A. cerebri media-Hauptstammes auf der
Angiographie nach 24 Stunden in den permanenten Okklusionsgruppen
(Gruppe II und III)
Fehlender Nachweis eines Infarktes im Versorgungsgebiet der A. cerebri
media auf der T2- und Protonen-gewichteten Sequenz und in der TTC-
Färbung
Nachweis von Blutungskomplikationen in der Bildgebung oder bei der
postmortalen Inspektion
Alle ausgeschlossenen Tiere wurden ersetzt.
2.2.5. Bestimmung von Infarktgröße und Gefäßverschlüssen
Die Infarktvolumina wurden anhand der MRT-Bildgebung und zusätzlich an den TTC-
gefärbten Präparaten bestimmt.
Auf den T2-gewichteten Bildgebungen stellten die hellen, echoreichen Gebiete die
Infarktareale dar. Unter Verwendung einer Bildanalyse-Software (Image J 1,25s;
National Institutes of Health, USA) wurden die Größen der beiden Hemisphären und
des gesamten Infarktgebietes für jede coronare Schicht gemessen. Der prozentuale
Anteil des Läsionsvolumens (%HLV) wurde berechnet und für den raumfordernden
Effekt des Hirnödems korrigiert. Dazu wurde folgende Formel verwendet:
%HLV
e
= ((HV
c
– HV
i
+ LV) / HV
c
)
.
100,
wobei LV das direkte Läsionsvolumen, HV
i
das ipsilaterale Hemisphärenvolumen und
HV
c
das contralaterale Hemisphärenvolumen darstellt. Beide Volumina wurden durch
eine Multiplikation aller Schichten mit 2mm (Schichtdicke) und einer anschließenden
Addition errechnet.
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Mit Hilfe der arteriellen Angiographie wurde die A. cerebri media auf einen
Gefäßverschluss untersucht.
2.2.6. Datenanalyse und statistische Auswertung
Die statistische Analyse erfolgte nach den vorher beschriebenen Verfahren.
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